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Was ist Fanvue? Kosten, Abo und KI-Creator erklärt

Fanvue ist eine Abo-Plattform aus London, auf der auch gekennzeichnete KI-Creator erlaubt sind. Betreiber, Kosten, Kündigung und Kontoauszug für Fans erklärt.

Von Redaktion Modelsuche · Stand: 23.10.2026 · 6 Min. Lesezeit

Kurz erklärt

Fanvue ist eine Abo-Plattform der Shift Holdings Ltd aus London, auf der Creator Fotos, Videos und Nachrichten für zahlende Fans ab 18 Jahren anbieten. Das Konto ist kostenlos, ein Abo kostet je nach Creator laut Fanvue zwischen 3,99 und 100 US-Dollar im Monat, Fans in der EU zahlen in Euro. Eine Besonderheit: Fanvue lässt auch KI-generierte Creator zu, sie müssen aber klar als KI gekennzeichnet sein.

Fanvue auf einen Blick

  • Betreiber: Shift Holdings Ltd, Ruislip (London), eingetragen in England und Wales unter Nr. 12729677. Zahlungen in den USA wickelt die Tochter Fanvue LLC (Delaware) ab.
  • Gegründet: 2020, laut Fanvue mehr als 200.000 Creator (Stand Januar 2026)
  • Recht: englisches Recht. Fans aus der EU können laut Fan-Vertrag auch in ihrem Wohnsitzland klagen.
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Abo-Laufzeit: 30 Tage ab Zahlung, verlängert sich automatisch
  • Währung: Euro in der EU, Pfund in Großbritannien, sonst US-Dollar
  • Sprache der AGB: Englisch, die englische Fassung ist maßgeblich

Laut AGB (Stand 15. Oktober 2026) und Fan-Vertrag von Fanvue, abgerufen im Oktober 2026.

Wer steckt hinter Fanvue?

Fanvue gehört der Shift Holdings Ltd mit Sitz in Ruislip bei London. Dein Vertrag besteht laut AGB allein mit dieser Firma, auch wenn eine Zahlung über die US-Tochter läuft. Die Plattform beschreibt sich selbst als „AI-forward“, also stark auf KI-Werkzeuge ausgerichtet.

Ein reines Erotikportal ist Fanvue nicht: Neben Models sind dort laut Fanvue auch Sportler, Fitness- und Reise-Creator aktiv. Inhalte ab 18 sind erlaubt, müssen aber als „18+ Content“ markiert sein. Profilbild, Banner und Vorstellungsvideo sieht jeder, deshalb müssen sie SFW bleiben: Dessous und Bademode ja, Nacktheit nein. Das Prickelnde liegt hinter dem Abo.

Was bekommst du als Fan?

  • Abo: öffnet die Abo-Inhalte eines Creators für 30 Tage.
  • Einzelkäufe: Posts und Nachrichten mit Preisschild, laut Fanvue zwischen 3 und 500 US-Dollar pro Post.
  • Trinkgeld: freiwillig, zusätzlich zum Abo.
  • Chat: Direktnachrichten mit dem Creator.
  • Folgen ohne Abo: Erlaubt der Creator es, folgst du kostenlos und siehst seine öffentlichen Posts.

Du kaufst dabei kein Eigentum an den Inhalten, sondern laut Fan-Vertrag eine Lizenz zum Ansehen. Sie endet mit dem Abo, wenn du dein Konto schließt oder eine Zahlung zurückbuchst. Löscht der Creator einen Inhalt, ist er auch für dich weg.

Mensch oder KI: Woran du es erkennst

Fanvue erlaubt ausdrücklich KI-generierte und virtuelle Creator. Laut Community-Richtlinien braucht jedes KI-Bild, jedes KI-Video und jedes KI-Audio einen klaren Hinweis, etwa ein Wasserzeichen, eine Bildunterschrift, einen Satz in der Nachricht oder in der Bio. Deepfakes echter Menschen sind ohne deren nachgewiesene Zustimmung verboten. Echte Creator müssen sich laut AGB mit Ausweis und Live-Check verifizieren.

So gehst du vor, bevor du zahlst:

  1. Lies die Bio. Steht dort ein KI-Hinweis, flirtest du mit einer virtuellen Figur, nicht mit einem Menschen.
  2. Achte auf Wasserzeichen und Hinweise unter Bildern und Videos.
  3. Rechne damit, dass auch bei echten Creatorn nicht jede Nachricht persönlich ist. Laut Fan-Vertrag dürfen Creator Assistenten oder Dritte für Konto und Chats einsetzen, und Fanvue bietet selbst KI-Antworten und KI-Sprachnachrichten an.
  4. Wirkt ein Profil künstlich, ohne gekennzeichnet zu sein, melde es bei Fanvue.

Was kostet Fanvue?

Anmelden und Folgen kostet nichts. Den Abo-Preis legt jeder Creator selbst fest. Manche bieten einen kostenlosen Probezeitraum an: Kündigst du darin nicht, wird danach der volle Preis abgebucht. Aktions-Abos können laut AGB zwischen einem Tag und zwölf Monaten laufen.

Den Gesamtpreis mit Steuern und Gebühren zeigt Fanvue vor dem Kauf an. Bezahlt wird mit Kredit- oder Debitkarte, teils auch mit Credits, einem Guthaben auf der Plattform. Erhöht ein Creator den Abo-Preis, gilt der neue Preis erst ab dem nächsten Zeitraum, und du musst ihn bestätigen.

Was steht auf dem Kontoauszug?

Laut AGB erscheint die Zahlung als „FANVUE“ oder „SHIFT HOLDINGS LTD“, je nach Zahlungsart und Land. Abgewickelt wird sie über Zahlungsdienstleister wie Primer, OnlineIPS, Axcess PS oder TotalProcessing. Erkennst du eine Abbuchung nicht, schreib an support@fanvue.com. Fragen zu Zahlungen musst du laut AGB innerhalb von 90 Tagen stellen.

Wie kündigst du ein Fanvue-Abo?

  1. Melde dich auf fanvue.com an und beende das Abo über die Plattform. Die Schritte beschreibt der Fanvue-Hilfeartikel zum Abbestellen (siehe Quellen).
  2. Alternativ kündigst du per E-Mail an support@fanvue.com.
  3. Heb die Bestätigung auf, falls später doch eine Abbuchung auftaucht.

Kündigen kannst du laut AGB jederzeit, der Zugang bleibt bis zum Ende der bezahlten 30 Tage offen. Die Verlängerung wird zu Beginn des neuen Zeitraums abgebucht, kündige also rechtzeitig vorher.

Geld zurück? Fanvue hat laut AGB eine No-Refund-Policy: Käufe gelten als endgültig, Ausnahmen gibt es nach Ermessen, etwa wenn ein Inhalt nicht wie beschrieben ist. Mit dem Kauf verzichtest du laut Fan-Vertrag auf dein Widerrufsrecht für digitale Inhalte, gesetzliche Ansprüche bleiben aber bestehen. Eine Rückbuchung über die Bank kann laut AGB zur Sperrung deines Kontos führen. Wende dich deshalb zuerst an den Support.

Fanvue, 4based, Maloum oder Brezzels?

Das Prinzip ist überall gleich: Abo, Einzelkäufe und Chat. Fanvue sitzt in Großbritannien, rechnet in 30-Tage-Zeiträumen ab und erlaubt gekennzeichnete KI-Creator. Brezzels sitzt in Hessen, 4based kommt aus der Schweiz und arbeitet mit Credits und 28-Tage-Abos, Maloum sitzt in Wien und rechnet meist monatlich ab. Sitz, Laufzeit und Kündigung der Plattformen nebeneinander zeigt der Vergleich Seiten wie OnlyFans.

Ist Fanvue seriös?

Nachprüfbar ist einiges: ein in England eingetragener Betreiber mit Handelsregister- und Umsatzsteuernummer, frei abrufbare AGB und Richtlinien, Ausweisprüfung für Creator und laut AGB eine Moderation aller Inhalte durch Software und Menschen. Ein Gütesiegel ist das nicht. Für Fans aus Deutschland heißt das konkret: Vertrag nach englischem Recht, Texte auf Englisch und wenig Spielraum bei Erstattungen. Melde dich nur über fanvue.com an und bezahle nie außerhalb der Plattform.

Echte Creatorinnen auf Modelsuche finden

Willst du sicher sein, dass ein echter Mensch hinter dem Profil steht? Auf Modelsuche sind nur Creatorinnen mit einem Konto bei 4based, Maloum, Brezzels oder AdmireMe gelistet, die ihrem Profil selbst zugestimmt haben. Per Klick landest du direkt auf ihrem offiziellen Profil. Stöbere unter alle Creator oder starte bei Creatorn aus Deutschland. Modelsuche ist ein unabhängiges Verzeichnis und gehört weder zu Fanvue noch zu einer anderen Plattform.

Quellen

Häufige Fragen

Gibt es Fanvue auf Deutsch?

Die AGB und das Hilfecenter von Fanvue sind auf Englisch. Laut AGB ist die englische Fassung maßgeblich, Übersetzungen sind nur eine unverbindliche Hilfe.

Wie lösche ich mein Fanvue-Konto?

Laut AGB über die Kontoeinstellungen auf der Plattform. Nach dem Löschen hast du 30 Tage Zeit, eine Kopie deiner Daten anzufordern. Kündige laufende Abos am besten vorher.

Was sieht ein Creator von mir?

Im Chat bist du laut AGB über deinen Benutzernamen erkennbar, dazu kommen die Profilangaben, die du selbst teilst. Nimm deshalb einen Benutzernamen ohne deinen echten Namen.

Darf ich Inhalte von Fanvue herunterladen?

Nein. Kopieren, Bildschirmaufnahmen und Weitergeben sind laut Fan-Vertrag verboten. Herunterladen ist nur erlaubt, wenn Fanvue neben einem Inhalt ausdrücklich einen Download-Knopf zeigt.

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