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Leaks von 4based, Maloum und Brezzels entfernen

Leaks von 4based, Maloum und Brezzels entfernst du über die Plattform, per Löschanfrage nach dem Digital Services Act und bei Google. Mit deutschem Muster für die Meldung, Stand Oktober 2026.

Von Redaktion Modelsuche · Stand: 19.10.2026 · 6 Min. Lesezeit

Kurz erklärt

Leaks von 4based, Maloum oder Brezzels entfernst du, indem du jede Kopie dort meldest, wo sie liegt: auf der Plattform selbst beim Support, auf Leak-Seiten beim Betreiber oder Hoster und in der Google-Suche über Googles Formular für Urheberrechtsverletzungen. Die Plattformen löschen direkt nur, was auf ihren eigenen Servern liegt. Für Leak-Seiten im übrigen Netz meldest du in der Regel selbst oder beauftragst einen Takedown-Dienst wie leak.red.

Was die Plattformen selbst tun und wo du dort meldest

  • Brezzels (Brezzels GmbH, Seligenstadt) schreibt auf seiner Startseite, Inhalte mit sichtbaren und unsichtbaren Wasserzeichen und mit Leak-Take-Down-Services zu schützen. Frag beim Support nach, ob ein Fund dort schon bearbeitet wird. Kopien oder Fake-Profile auf Brezzels selbst meldest du über das Drei-Punkte-Menü am Beitrag oder Profil mit „Melden“ oder per E-Mail an support@brezzels.com.
  • Maloum (neolime GmbH, Wien) prüft laut Hilfe-Center jeden Upload vor der Veröffentlichung von Hand, private Beiträge sehen nur zahlende Abonnenten. Einen eigenen Dienst gegen Leaks im übrigen Netz beschreibt das Hilfe-Center nicht (Stand Oktober 2026). Für Kopien und Fake-Profile auf Maloum ist der Support die Anlaufstelle, erreichbar über das Maloum Hilfe-Center.
  • 4based (FTB Media AG, Zug, Schweiz) prüft hochgeladene Bilder laut Datenschutzerklärung automatisiert. Öffentliche Hilfe-Artikel zum Thema Leaks gibt es nicht (Stand Oktober 2026). Kopien auf 4based meldest du beim Support; AGB und Datenschutzerklärung nennen zusätzlich einen Ansprechpartner nach dem Digital Services Act.

Mehr zu Betreibern und Regeln findest du in Was ist 4based?, Was ist Maloum? und Was ist Brezzels?.

Schritt 1: Mit Künstlername und Plattform suchen

Leak-Seiten setzen oft deinen Künstlernamen, den Namen der Plattform und das Wort „leak“ in den Titel, weil Fans genau so suchen. Such deshalb gezielt nach diesen Kombinationen:

  • „[Künstlername] 4based“, „[Künstlername] maloum leak“, „[Künstlername] brezzels“
  • jeden Namen und jede Schreibweise, die du auf einer der Plattformen nutzt, denn viele Creatorinnen treten auf 4based, Maloum und Brezzels unterschiedlich auf
  • eines deiner Vorschaubilder in der Google-Bildersuche oder mit Google Lens

Notiere zu jedem Fund die genaue URL, das Datum und einen Screenshot. Als Beleg für das Original eignet sich ein Screenshot aus deinem Creator-Konto, auf dem Beitrag, Veröffentlichungsdatum und Profilname zu sehen sind. Wie du eine Fundliste führst und worauf du beim Sichern achtest, steht im Haupt-Ratgeber Leaks von dir im Netz finden und entfernen.

Schritt 2: Löschanfrage an Leak-Seite oder Hoster

Such unten auf der Leak-Seite nach „DMCA“, „Abuse“ oder „Kontakt“. Fehlt ein Kontakt, geht die Meldung an den Hoster der Seite. Bietet der Anbieter seinen Dienst in der EU an, muss er nach Art. 16 des Digital Services Act (DSA) ein Meldeverfahren bereitstellen und Meldungen zügig, sorgfältig und objektiv bearbeiten. Eine Meldung nach dem DSA braucht vier Angaben: eine Begründung, die genaue URL, deinen Namen mit E-Mail-Adresse und die Erklärung, dass deine Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind. Dieses Muster kannst du anpassen:

Betreff: Meldung rechtswidriger Inhalte nach Art. 16 DSA

Ich bin [Urheberin/Urheber] der Fotos und Videos, die ich unter dem Namen [Künstlername] auf [4based/Maloum/Brezzels] veröffentliche: [Link zu deinem Profil].

Unter diesen Adressen sind Kopien meiner Inhalte ohne meine Erlaubnis abrufbar: [URL 1], [URL 2].

Die Veröffentlichung verletzt mein Urheberrecht und mein Recht am eigenen Bild. Ich bitte um Entfernung. Ich erkläre in gutem Glauben, dass die Angaben in dieser Meldung richtig und vollständig sind.

[Name], [E-Mail-Adresse], [Datum]

Sitzt die Seite außerhalb der EU und reagiert nicht, ist eine englische Meldung nach dem US-amerikanischen DMCA der übliche Weg. Ein Muster dafür steht im Ratgeber OnlyFans-Leaks entfernen, es passt für Inhalte von 4based, Maloum und Brezzels genauso. Wie du Telegram-Kanäle meldest, erklärt der Haupt-Ratgeber.

Schritt 3: Google-Treffer zu deinem Namen entfernen

Fans, die deinen Namen zusammen mit 4based, Maloum oder Brezzels suchen, wollen eigentlich zu dir. Steht eine Leak-Seite vor deinem Profil, geht dir genau dieser Kauf verloren. Über Googles Formular „Inhalte aus Google entfernen“ mit dem Grund Urheberrecht meldest du jede Fundstelle, auch wenn die Seite selbst nicht reagiert. Gib als Original den Link zu deinem Profil an. Liegen die Inhalte hinter der Bezahlschranke, beschreibst du kurz, wo und wann du sie veröffentlicht hast.

Wenn es zu viele Funde werden: leak.red

Wer auf mehreren Plattformen verkauft, hat mehr Namen, mehr Inhalte und mehr mögliche Fundstellen. Dann ist das Melden kein Abendprojekt mehr. leak.red ist ein Takedown-Dienst der spottedPanda Digital GmbH aus Berlin:

  • Suche: Die Software durchsucht laut Anbieter rund um die Uhr das offene Web, soziale Netzwerke, Messenger-Kanäle und Leak-Foren nach Kopien deiner Inhalte.
  • Mehrere Namen: Beliebig viele Aliasnamen sind im Paket enthalten. Das hilft, wenn du auf 4based, Maloum und Brezzels unterschiedlich heißt.
  • Meldungen: Löschanfragen gehen nach DMCA oder EU-DSA in deinem Namen raus. Bleibt eine Anfrage unbeantwortet, hakt die Software nach.
  • Google: leak.red ist laut eigener Website Mitglied in Googles Trusted Copyright Removal Program.
  • Preis: 99,00 € pro Monat bei monatlicher Laufzeit, 84,15 € bei 6 und 74,25 € bei 12 Monaten, jeweils netto zzgl. MwSt., mit unbegrenzten Löschanfragen. Die Tarife verlängern sich, wenn du nicht 14 Tage vor Ende kündigst, und richten sich nur an Unternehmer. Stand Oktober 2026, laut Website.

Einen Erfolg garantiert kein Dienst: Ob ein Inhalt verschwindet, entscheidet die jeweilige Plattform, das schreibt leak.red selbst.

Fans auf dein echtes Profil lenken

Jede Suche nach deinem Namen ist ein möglicher Kauf. Bei Modelsuche verlinkt jedes Creator-Profil direkt auf den offiziellen Account bei 4based, Maloum, Brezzels oder AdmireMe. Jedes Profil beantwortet außerdem die Frage „Gibt es Leaks von [Name]?“ und schickt Fans, die genau danach suchen, zu deinem echten Profil. Ein eigenes Profil legst du über Creator werden an.

Quellen

Häufige Fragen

Löschen 4based, Maloum und Brezzels geleakte Inhalte auf anderen Seiten?

Direkt löschen können sie nur, was auf ihren eigenen Servern liegt. Brezzels gibt an, gegen Leaks Wasserzeichen und Take-Down-Services einzusetzen. Bei 4based und Maloum haben wir dazu keine öffentliche Aussage gefunden (Stand Oktober 2026). Auf fremden Leak-Seiten meldest du deshalb meist selbst oder beauftragst einen Dienst.

Ich nutze auf jeder Plattform einen anderen Namen. Wonach soll ich suchen?

Nach jedem davon, einzeln und zusammen mit dem Plattformnamen, denn Leak-Seiten übernehmen oft den Namen, unter dem die Inhalte gekauft wurden. Halte alle Namen in einer Liste fest, damit du bei der Suche keinen vergisst.

Soll ich mein Profil löschen, wenn meine Inhalte geleakt wurden?

Nein, das entfernt keine einzige Kopie. Dein Profil belegt, dass die Inhalte von dir stammen, und dort sollen zahlende Fans dich finden. Gelöscht werden müssen die Kopien, nicht das Original.

Wie schnell muss ein Anbieter in der EU auf meine Meldung reagieren?

Eine feste Frist nennt der Digital Services Act nicht. Hosting-Anbieter müssen Meldungen aber zügig, sorgfältig und objektiv bearbeiten und dir ihre Entscheidung mitteilen. Hörst du nach einigen Tagen nichts, meldest du den Fund zusätzlich bei Google und beim Hoster.

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